Du betrachtest gerade Namibia – Autorundreise 2/4 – Lüderitz nach Swakopmund

Tag 7: Die Geisterstadt Kolmanskuppe

Datum30.06.2026 – Tag 83
StartLüderitz
ZielAus
gefahrene Kilometer133 km
Kilometerstand21929 km

Während meine Eltern und mein Onkel schon um 7:00 Uhr zum Frühstück gingen um um 8:00 Uhr eine Bootstour mit einem Katamaran zu machen, blieb ich noch bis 9:00 Uhr im Bett. Vom Gefühl her ging es mir zwar besser, aber der Husten wurde deutlich schlimmer. 

Als ich ins Restaurant ging, war das Frühstücksbuffet schon komplett abgebaut, doch die netten Angestellten brachten mir Rührei mit Speck und Wurst, sowie 6 Scheiben Toast mit Wurst.

Um 9:30 Uhr ging ich zurück in mein Zimmer, packte meine Sachen und trug alles ins Restaurant, damit mein Zimmer für die nächsten Gäste fertig gemacht werden konnte.

Ich setzte mich mit meinem Laptop an einen Tisch und bezahlte das Camp im Etosha Nationalpark, das wir vor 2 Tagen gebucht hatten. Außerdem bearbeitete ich noch ein paar Bilder bis die Anderen so gegen 10:45 Uhr zurück kamen. 

Von hier fuhren wir zu einer Apotheke, wo ich mir Sesamöl für die Nase kaufte. Laut ChatGPT soll das gegen trockene Nasenschleimhäute helfen. Das werde ich auf dem Rest meiner Reise mal ausprobieren in der  Hoffnung dann nicht mehr so oft krank zu werden.

Nun gingen wir noch in den SPAR einkaufen. Gestern Abend stellten wir nämlich ferst, dass wir in den nächsten 4 Tagen an keinem Supermarkt mehr vorbei kommen würden. Den gäbe es erst wieder in Swakopmund.

Es war schon nach 12 Uhr als wir die Geisterstadt Kolmanskuppe erreichten. Hier konnten wir uns einen Audioguide herunterladen, der uns auf unserem Rundgang durch den Ort informierte.

Gegen Ende mussten wir uns noch beeilen, da die Besuchszeit um 15:00 Uhr vorüber war. Von hier hatten wir noch rund 1½ Stunden Fahrt bis Aus vor uns. Auf dem Weg trafen wir auf 2 Oryx Antilopen, die ziemlich dicht an der Straße standen und uns neugierig anschauten.

Kurz vor Aus machten wir nochmal einen Abstecher zu den Wildpferden bei denen wir vor 2 Tagen schon waren. Im Gegensatz zu damals waren heute viel mehr Pferde zu sehen und sie waren auch deutlich näher. 3 gingen sogar gemütlich über die Schotterstraße vor unserem Auto vorbei. Ein toller Anblick.

In Aus bezogen wir des ausgesprochen schöne Bahnhofhotel Aus. Die Zimmer waren sehr geschmackvoll eingerichtet und es gab ein recht edel aussehendes Restaurant, eine Lounge mit Kamin, eine Bar und einen Biergarten, für den es allerdings zu kalt war.

Tag 8: Der erste Tag komplett auf Schotter

Datum01.07.2026 – Tag 84
StartAus
ZielHammerstein
gefahrene Kilometer331 km
Kilometerstand22260 km

Der Wecker klingelte um 8:25 Uhr und ich hatte mal wieder Pech mit dem Wasser in der Dusche. Anfangs war es noch lauwarm, doch es dauerte nicht lange bis es kalt wurde. Das ist der Nachteil wenn man später als alle anderen aufsteht.

Das Frühstück war der Hammer. Es gab zum ersten Mal richtiges Brot.

Dazu noch ein riesiges und fantastisches Omelette mit Pilzen und Schinken. Leider war ich so verfressen, dass ich vergaß davon ein Foto zu machen. Das Brot war so gehaltvoll, dass ich meine 2. Scheibe nicht mehr gepackt habe. Ich war noch vom Abendessen zu voll. Meinem Onkel ging es genauso.

Wir klappten jeweils unsere 2. Scheibe Brot zusammen und packten sie in eine Plastiktüte um sie später an der Tankstelle einem Bettler zu geben. Irgendwie bin ich schon davon ausgegangen, dass wir dort wieder einen treffen würden.

Dann packten wir das Auto und fuhren zur Tankstelle. Und wie erwartet, stand dort ein junger Mann, der mich nach etwas zu Essen fragt. Er war sehr froh darüber, dass ich ihm die beiden Brote gab.

Nach nur 135 Kilometern tankten wir lediglich 12 Liter, doch in Namibia gilt die Devise „fahr niemals an einer Tankstelle vorbei ohne zu tanken“. Zumindest für Motorradfahrer. Doch da wir auf den nächsten 850 Kilometern lediglich 2 Tankstellen haben, von denen ja auch immer mal eine keinen Sprit haben kann, gingen wir auf Nummer sicher und tankten.

Dann starteten wir auf unsere 310 Kilometer lange Etappe, von der lediglich die ersten 4 Kilometer geteert waren. Der Rest war Dirt-Road. Zum Gluck mit wenig Wellblechanteil. In Helmeringhausen gab es die nächste Tankstelle an der wir natürlich wieder voll tankten.

Auf dem Weg blätterte meine Mutter in dem Reiseführer, den uns unsere Tante mitgegeben hatte und fand einen Eintrag über das Schloss Duwisib. Das klang recht interessant und da es nur 20 Minuten Umweg waren fuhren wir hin. 

Das Schloss Duwisib wurde in nur 2 Jahren von 1907 bis 1909 von dem Deutschen Hansheinrich von Wolf erbauen lassen. Er stammte aus Dresden und war während des Herero- und Nama-Krieges (der nun auch offiziell von Deutschland als Völkermord anerkant wurde) in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, eingesetzt.

Das Schloss war nicht sonderlich groß, doch eine willkommene Gelegenheit um sich mal die Beine zu vertreten auf der ansonsten recht langen Etappe.

Gegen 15:30 Uhr fuhren wir weiter und die Straße wurde immer schlechter. Unser Auto wurde durch die ganzen Schlammdurchfahrten ziemlich dreckig.

Gegen 17:30 Uhr erreichten wir die Hammerstein Lodge, mitten im Nirgendwo. Zuerst fanden wir die Zufahrsstraße nicht und fuhren durch ein eigentlich verschlossenes Tor über einen sehr abenteurlichen Weg zu einem verlassenen Gebäude, das ich zuerst für die Lodge hielt, da es oder Zimmer hatte, die von außen wie Gästezimmer aussahen. Ich rief die Telefonnummer auf Booking.com an, doch erreichte nicht die Lodge selbst, sondern eineZentrale, die wohl mehrere Lodges verwaltete. Die Dame sagte mir, in der Lodge sei definitiv Personal und als ihr beschrieb, dass das Haus an dem wir standen mit Natursteinen verkleidet war, meinte sie, das sei wohl das falsche Gebäude.

Ich schaute alternativ mal auf meiner OsmAnd Karte und sah, dass wir die Lodge noch nicht erreicht hatten. Der Weg ging noch weiter und nach rund 500 Metern erreichten wir sie dann endlich. Hier hatten wir für 2 Nächte gebucht um am nächsten Tag den Sesriem Canyon und die Sossusvlei Dünen zu besuchen.

Da es hier weit und breit kein Restaurant oder einen Supermarkt gab, war im Übernachtungspreis das Abendessen und das Frühstück schon inbegriffen. Leider nur bei 2 der 3 Zimmer, wie sich später herausstellen sollte.

Leider war der Speisesaal beim Abendessen nicht beheizt, weshalb wir uns den Arsch abfroren und das Essen nach dem ersten Bissen schon kalt war. Das war echt sehr schlecht organisiert und führte dazu, dass ich dieser Unterkunft eine schlechte Bewertung gab. Alle Gäste saßen in dicken Jacken und teilweise mit Wollmützen beim Essen. Das ist bei einem solchen Preis einfach nicht in Ordnung.

Tag 9: Sossusvlei und Sesriem Canyon

Datum02.07.2026 – Tag 85
StartHammerstein
ZielHammerstein
gefahrene Kilometer287 km
Kilometerstand22547 km

Heute mussten wir früh aufstehen. Frühstück gab es um 7:00 Uhr und kurz nach 8:00 Uhr saßen wir im Auto und fuhren zum Naukluft Nationalpark nach Sesriem um die weltberühmten Sossousvlei Dünen und den Sesriem Canyon zu besichtigen.

Morgens war es noch so kalt, dass wir am Auto Eis kratzen mussten.

Außerdem blies der Wind heftig. Bei jedem Fotostopp froren wir uns nach wenigen Sekunden den Arsch ab.

Gegen 9:15 Uhr erreichten wir Sesriem, zahlten unseren Eintritt und fuhren nochmal rund eine dreiviertel Stunde bis zur Düne 45. laut dem Internet ist sie eine der leichter zu besteigenden. 

Wir versuchten unser Glück, doch nach knapp der Hälfte gaben wir auf. Der heftig peitschende Wind blies uns den Sand um die Ohren. Und die Aussicht wurde bestenfalls ganz oben besser. Da wir unsere Kräfte noch für die abgestorbenen Bäume im Deadvlei und den Sesriem Canyon sparen wollten entschieden wir ins nicht weiter hinauf zu klettern.

Um wieder hinunter zu kommen gingen wir nicht wie auf dem Hinweg über den Kamm, sondern liefen die Düne seitlich hinab. Das hat echt Spaß gemacht.

Zurück am Auto entleerten wir unsere Schuhe vom aufgesammelten Sand und fuhren weiter zum Shuttle-Parkplatz.

Wir hatten gelesen, dass die letzten 5 Kilometer zum Deadvlei sehr sandig seien und man die nur fahren sollte, wenn man schon Erfahrung im Sandfahren hat. Wir fragten nach einem Shuttle Service, doch der nette Mann meinte, die Strecke sei nicht so schwer. Er würde vor fahren und wir sollten einfach in seiner Spur und mit seinem Tempo hinterher fahren. Wir schalteten den Allradantrieb ein und taten wie uns geheißen.

Nach ein paar Minuten erreichten wir den 2. Parkplatz. Dort wollte er 200 NAD, was im Vergeblich zu den 800 NAD für den Shuttle Service echt günstig war.

Von hier gingen wir nochmal ein ganzes Stück durch den Sand bis wir endlich das Deadvlei erreichten. Eine Ebene umringt von Dünen in der auf einem Kalkboden etliche abgestorbene aber wegen der extremen Trockenheit nicht verrotteten Bäume stand. 

Hier hielten wir uns bestimmt eine Stunde lang auf und genossen den surrealen Anblick von allen möglichen Blickwinkeln.

Ich stieg auch noch ein paar Meter auf die Big Daddy Düne hinauf um eine etwas besseren Überblick über die Senke zu haben. So etwas hatten wir alle noch nie gesehen.

Zurück am Parkplatz machten wir ein kurzes Picknick mit Müsliriegel und Trockenwurst bevor wir uns an einen anderen 4×4 Wagen dranhingen, der wieder zurück fuhr. Wir nahmen seine Geschwindigkeit sowie seine Linie an und schafften es problemlos zurück. 

Nun fuhren wir die 60 Kilometer über die geteerte Straße zurück bis wir kurz vor dem Ausgang des Nationalparks nochmal zum Sesriem Canyon abbogen. 

Von oben sah die tiefe Schlucht ein wenig beängstigend aus, nachdem wir hinuntergestiegen waren dafür um so beeindruckender. Leider stand aufgrund der Regenfälle der letzten Tage zu viel Wasser darin, so dass wir nur ca. 100 Meter statt mehrerer Kilometer darin laufen konnten. 

Doch es war sowieso an der Zeit umzukehren.

Als wir den Nationalpark verließen sahen wir zufällig eine Tankstelle, die wir natürlich sofort ansteuerten. Mit 38 Litern hatten wir erstmals mehr als eine halbe Tankfüllung getankt. So waren wir beruhigt, dass wir es am nächsten Tag bis zur nächsten Tankstelle schaffen würden.

Zurück in der Lodge duschten wir uns den Sand vom Leib und gingen pünktlich Essen, so dass wir heute auch alles vom Buffet probieren konnte, ohne dass die Hälfte schon leer war.

Leider war der Speisesaal auch heute so kalt, dass das Essen nach den ersten 2 oder 3 Bissen schon kalt war. Sehr schade, denn ansonsten war es wirklich lecker.

Während die anderen ins Zimmer gingen, setzte ich mich noch in die Lobby an den Kamin um einen Instagram Post zu machen und Tagebuch zu schreiben. Das war der einzige Ort mit WiFi. Außerdem machte ich die ersten Versuche mit meinem Samyang 12mm f2.0 Objektiv den Sternenhimmel zu fotografieren. Leider gab es etwas zu viel störendes Licht der Lodge und der nahezu volle Mond stand genau in der Richtung des Zentrums der Milchstraße. Doch zumindest hatte ich mich schon mal an die richtigen Einstellungen herantasten können. Morgen in der Namibgres Guest Farm würde ich einen neuen Versuch starten.

Tag 10: Über den Spreetshoogte Pass zur Namibgrens Guest Farm

Datum03.07.2026 – Tag 86
StartHammerstein
ZielNamibgrens
gefahrene Kilometer186 km
Kilometerstand22733 km

Obwohl wir heute eine kurze Etappe vor uns hatten, mussten wir früh aufstehen, da unsere Loge nur bis 8:00 Uhr Frühstück servierte.

Davon waren wie immer die ersten 2 Bissen lecker, danach war es kalt. Ich konnte nicht verstehen, warum sie nicht ein paar Heizpilze aufstellen konnten. Im Bahnhof Hotel Aus wurde so das Restaurant gut beheizt.

Nach dem Frühstück packten wir das Auto und fuhren gegen 9:15 Uhr los. Die Straße war noch genau so ruppig wie gestern., doch irgendwann sahen wir ein paar Paviane am Straßenrand.

Unser erstes Zwischenziel war das  Road House in Solitair. Hier setzten wir uns in eine Bäckerei und aßen den berühmten Apfelstreuselkuchen, der tatsächlich sehr lecker war. Außerdem fotografierten wir die vielen verrosteten Oldtimer und erfreuten uns an den herumwuselten Borstenhörnchen. Hier war es mit 26 Grad und Sonnenschein auch tatsächlich sehr warm.

Ab hier übernahm ich das Steuer, da es von hier über eine Bergstraße weiter ging, die ich gerne fahren wollte. Der Spreetshoogte Pass wurde mir von anderen Motorradfahrern empfohlen, und als wir oben ankamen wurden wir mit einer sagenhaften Aussicht über das Tal belohnt. Ich sprach ein junges deutsches Pärchen an, die ebenfalls mit einer Sony Kamera unterwegs waren. Sie fragten mich, ob ich sie fotografieren könnte und erwiderten den Gefallen, in dem sie von uns ein Foto machten.

10 Minuten später erreichen wir unsere Unterkunft, die Namibgrens Guest Farm.

Wir meldeten unserem Hauptgebäude an und bekamen den Weg in unsere Villa beschrieben.

Dort angekommen konnten wir unseren Augen kaum glauben.

Die Villa bestand aus insgesamt vier Häusern. Eins war eine große Küche mit Wohn- und Essbereich, die anderen drei jeweils ein eigenes Schlafzimmer mit luxuriösem Bad inkl. Dusche und Badewanne sowie einem grandiosen Ausblick durch große Terrassenfenster. Außerdem waren alle Häuser mit einem Balkon ausgestattet. Das war definitiv die spektakulärste Unterkunft, in der ich hier untergekommen bin. Man könnte sie durchaus als dekadent bezeichnen.

Es gab zwar kein WLAN in der Villa, doch der Handyempfang war erstaunlich gut. Ich recherchierte ein wenig in welcher Himmelsrichtung die Milchstraße heute Abend stehen würde und zu welcher Zeit der Mond aufging, da er bei meinem Milchstraßenfoto-Versuch gestern Abend zu hell war. Laut Chat GPT konnte man von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr das Zentrum der Milchstraße recht gut im Süden sehen, bevor der Mond um 21:15 Uhr aufgehen würde. Während die älteren Herrschaften es vorzogen, ein kühles Bier auf dem Balkon zu genießen, spazierte ich noch eine Runde über die weitläufigen Wanderwege, um mir nach der langen Fahrt etwas die Beine zu vertreten. 

Neben einem Campingplatz und ein paar einzelnen Zimmern gibt es fünf weitere Luxury Villas, die entlang des Berghangs wunderschön angelegt sind.

Zum Abendessen haben wir budgetschonend Spaghetti mit Thunfisch-Tomatensoße gekocht. Eine schöne Abwechslung zu dem vielen Fleisch der letzten Tage.

Nach dem Essen bin ich nochmal raus gegangen und habe mich an der Milchstraßenfotografie versucht. Die Bedingungen waren nicht Ideal, doch ich hatte per Telefon durchgegeben, wie viel Licht die anderen im Haus einschalten sollten. Am Schluss sind mir dann ein paar ganz passable Bilder gelungen, auch wenn ich keine Ahnung hatte warum die Bilder solch unterschiedliche Farbstiche bekommen hatten. Beim nächsten Mal muss ich wohl in RAW fotografieren und den Weißabgleich später am Computer machen.

Tag 11: Landschaft, Landschaft, Landschaft

Datum04.07.2026 – Tag 87
StartNamibgrens
ZielSwakopmund
gefahrene Kilometer304 km
Kilometerstand23037 km

Um unser Budget ein wenig zu schonen gab es heute mal Müsli zum Frühstück. Nach dem vielen Ei und der vielen Wurst der letzten Tage in der Hammerstein Lodge war da mal eine willkommene Abwechslung.

Wir verließen mit einem gewissen Wehmut unsere Villa und fuhren über den Spreetshogte Pass zurück zur C14.

Hier wurde die Straße noch ruppiger als gestern. ☹️

Nach einer Weile sahen wir in weiter Entfernung ein paar Strauße. Später eine weitere kleine Gruppe deutlich näher, die jedoch etwas unfotogen im Staub des zuvor vorgefahrenen Autos standen.

Schließlich trafen wir auch noch auf eine 3. Gruppe, die wir dann schön fotografieren konnten.

Kurz vor Mittag erreichten wir das Schild, das den südlichen Wendekreis – den Wendekreis des Steinbocks – markiert. Dort war richtig viel Betrieb, doch nach ein paar Minuten fuhren die anderen Touristen weg und wir konnten in Ruhe Bilder machen.

Wenige Minuten später erreichten wir den Gaub Pass. Mal wieder ein Pass, der nicht über einen Berg sondern durch ein Tal führt. Im südlichen Afrika heißen die Täler wohl auch Pass. Das fiel mir schon auf meiner Fahrt in den Tsitsikama Nationalpark auf.

Kurz vor 13:00 Uhr erreichten wir „The Grotto“, einen Felsvorsprung, den man kaum als Höhle bezeichnen konnte. Da die Anfahrt dorthin über eine sehr steile Straße führte, entschieden wir uns , das Auto stehen zu lassen und den steilen Abschnitt zu Fuß zu gehen. Also nur meine Mutter und ich. Die alten Herren waren zu faul und blieben beim Auto.

Als nächstes hielten wir am Eastern Carpcliff Viewpoint, einem erhöht liegenden Aussichtspunkt von dem aus man einen schönen Rundumblick auf die umliegenden Felsformationen hatte.

Nach weiteren 5 Minuten Fahrt erreichten wir den Kuiseb Canyon, den wir ein Stück weit entlang spazierten.

Von hier aus fuhren wir ohne Pause weiter bis nach Swakopmund. Dort steuerten wir zuerst den SPAR Supermarkt an um unserer Vorräte aufzustocken bevor wir unser großes AirBnB Haus bezogen.

Zum Abendessen gab es die restlichen Nudeln, die am Abend zuvor übrig geblieben waren, mit Eiern, Bratwurst und Salat.