
Wieder einigermaßen fit

| Datum | 03.01.2026 – Tag 83 |
| Start | Digha |
| Ziel | Chandikhol |
| gefahrene Kilometer | 232 km |
| Kilometerstand | 52732 km |
Als ich gegen 9:00 Uhr aufgestanden bin, ging es mir schon deutlich besser. 2 erholsame Nächte in Folge waren gut um mich zu erholen.
Ich brauchte zwar etwas länger zum Packen, doch ich hatte es heute auch nicht besonders eilig, da ich die ursprünglich geplante Tagesetappe bis nach Bhubaneswar jetzt in 2 Tagen fahren will.
Um 10:00 Uhr ging es dann los. Doch ich fuhr lediglich einen Block weiter zu dem Streetfoodstand, an dem ich schon 2 mal gegessen hatte.
Heute gab es wieder das zerrupfte Fladenbrot mit Chana und einem Omelette, so wie vor 4 Tagen. Um 10:20 Uhr fuhr ich dann tatsächlich los.
Nach rund 4 Stunden langweiliger fahrt, lediglich durch einen Tankstopp unterbrochen erreichte ich Bhadrak wo ich eigentlich übernachten wollte.
Doch das Hotel, das ich mir ausgesucht hatte, war plötzlich 50 % teurer, 30€ statt 20€. Später fiel mir auf, dass es ab dem 6. Januar 20€ kostet. Ich hatte bei meiner Recherche wohl ein falsches Datum eingeben.
Ich hatte noch ein anderes Hotel auf meiner Liste, doch das hatte keinen Parkplatz.
Nach einer schnellen Suche auf Google Maps fand ich noch 2 weitere ganz vielversprechende Hotels, doch die lagen beide auf der anderen Straßenseite der 6-spuringen Schnellstraße. Um zu wenden schickte mich Google 4 Kilometer aus dem Ort heraus und als ich an der Wendestelle ankam, war diese komplett durch Betonklötze versperrt.
Die nächste Wendemöglichkeit war ein paar Kilometer weiter, doch da dachte ich mir, bevor ich den ganzen Weg zurück fahre, kann ich auch gleich das nächste Hotel nehmen, das 18 Minuten weiter war und auf Google Maps tolle Bilder hatte.
Als ich ankam, wurde mir jedoch ein ziemlich altes und heruntergekommenes Zimmer gezeigt. Ich fragte nach dem Zimmer das auf Google Maps sowie der Buchungsplattform Agoda abgebildet war. Der Mann meinte, das wäre ein Zimmer im neuen Gebäude, das erst in 5 Tagen fertig wird. Was für ein Beschiss. Dann sollen sie die Bilder auch erst dann einstellen, wenn die Zimmer verfügbar sind.
Nun war ich in einer etwas misslichen Lage. Zurück nach Bhadrak wollte ich nicht, doch in Richtung meines morgigen Ziels gab es lediglich ein halbwegs gut aussehendes Hotel in Chandikhol. Wäre das auch nichts, dann hätte ich wieder bis in die Dämmerung fahren müssen.
Doch ich hatte Glück. Das Hotel sah zwar von außen sehr heruntergekommen aus, doch das Zimmer war ganz ok, von den Flecken auf der Bettwäsche abgesehen, und die Matratze war sehr bequem. Zuerst wollte der Junge an der Rezeption 2000 Rupien, doch als ich 1500 vorschlug trafen wir uns bei 1800 (17€).
Kein Schnäppchen aber ganz in Ordnung.
Zum Abendessen ging ich in ein kleines Straßenrestaurant nebenan, in dem ich ein Masala Dosa bestellte und hinterher noch eine Portion Chana mit Donuts aus Linsenmehl aß. Sehr lecker und und sehr sättigend.
Besuch des Sonnentempel in Konark

| Datum | 04.01.2026 – Tag 84 |
| Start | Chandikhol |
| Ziel | Bhubaneswar |
| gefahrene Kilometer | 180 km |
| Kilometerstand | 52912 km |
Ich hatte eine beschissene Nacht. Ich weiß nicht warum, aber ich konnte bis 2 Uhr nicht einschlafen. Dann habe ich ein paar Mückenstiche bekommen und konnte weiter bis 4 Uhr nicht einschlafen. Nach lediglich 5 Stunden Schlaf bin ich dann um 9:00 Uhr aufgewacht und habe meine Sachen gepackt.
Zum Frühstück gab es 3 Samosas im Zimmer, die ich gestern Abend im Restaurant noch zum Mitnehmen gekauft hatte.
Dann machte ich mich auf den Weg nach Bhubaneswar. Doch als ich mein Navi einstellte, sagte es mir, dass das Peacock Valley, das ich auf dem Weg noch besuchen wollte, geschlossen sei. Seltsam. Gestern hieß es noch, es sei heute ab 5:00 Uhr geöffnet.
Ich googlte danach und fand heraus, dass die Pfauen dort nur in Schaaren auftauchen, weil sie morgens und Abends gefüttert werden. Und zwar von 5:00 bis 7:00 Uhr sowie von 15:00 Bis 17:00 Uhr. Somit machte es keinen Sinn dort gegen 11:00 Uhr aufzutauchen.
Dann schaute ich mir nochmal die Rezensionen des Zoos an, den ich morgen besuchen wollte, doch da fiel mir auf, dass er montags geschlossen ist. Wie blöd. Ich wollte ihn aber unbedingt früh morgens besuchen, da man dann bessere Chancen hat, Tiger und Löwen zu sehen. Doch dann müsste ich 3 Nächte bleiben.
Ich überlegte, ob ich Bhubaneswar nicht auslassen sollte. Das andere Ziel, das ich mir anschauen wollte war der Sonnentempel in Konark. Also beschloss ich erst einmal dorthin zu fahren, mir den Tempel anzuschauen und eine Nacht dort zu schlafen. Dann könnte ich mir immer noch überlegen, ob ich 2 Nächte in Bhubaneswar dranhängen wollte um in den Zoo zu gehen.
Die Fahrt nach Konark war wie schon alle Fahrten die letzten Tage ziemlich langweilig. Indien ist hier einfach flach und man kann vor lauter Smog die Landschaft nicht wirklich genießen.
In Konark angekommen klapperte ich 6 Hotels ab, doch alle hatten total unbequeme Betten. Das einzige Hotel was vielleicht in Frage gekommen wäre, hätte 3000 Rupien kosten sollen. Das war mir viel zu teuer.
Also dachte ich mir, ich schaue mir den Sonnentempel in Motorradklamotten an und suche mir dann später woanders ein Hotel. Notfalls in Bhubaneswar.
Bevor ich den Tempel besuchte musste ich allerdings noch etwas Essen. Vor dem Tempelbereich gab es lange Straße mit unzähligen Souvenirständen und ein paar Restaurants. Ich setzte mich direkt in das erste und bestellte mir ein Chole Bhature. Sehr lecker, nicht so scharf und gut sättigend.
Nun besuchte ich den Sonnentempel, der um das Jahr 1250 mit einer Bauzeit von 16 Jahren erbaut wurde. Er gehört seit 1984 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Leider ist vieles davon eingestürzt und um den Rest zu erhalten, hat man die Eingänge zugemauert. Somit ist eine Besichtigung des Inneren nicht mehr möglich.
Doch auch von außen war er sehr beeindruckend. Am Sockel gibt es 24 Wagenräder womit der Tempel einem Sonnenwagen nachgebildet ist. An einem Ende standen mal 7 Pferde, die die 7 Tage der Woche symbolisieren und den Wagen gezogen haben.
Für mehr Infos siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnentempel_von_Konark?wprov=sfla1
Nun war es an der Zeit mir ein Hotel zu suchen. Ich plante zurück nach Bhubaneswar zu fahren, da es dort eine große Auswahl an vielversprechenden Hotels gab und ich dann immer noch überlegen konnte, ob ich 3 Nächte bleiben wollte, um den Zoo zu besuchen oder morgen schon weiterfahren würde. Doch als ich mal wieder vom Anblick des Smogs genervt war, schaute ich mir die Karte der Luftverschmutzung an und stellte fest, dass es hier in Bhubaneswar ziemlich übel war. Außerdem war es im Süden deutlich besser.
Also beschloss ich nur eine Nacht zu bleiben und morgen direkt weiter zu fahren um vielleicht irgendwann mal wieder die Sonne sehen zu können.
20 Minuten bevor ich das Hotel erreichte, das ich mir in Bhubaneswar rausgesucht hatte, sah ich am Straßenrand zufällig ein Hotel, das einen sehr guten Eindruck machte. Es würde mir auch die Fahrt in die Innenstadt ersparen.
Ich bekam 3 Zimmer gezeigt, von denen das erste ein hartes und die anderen beiden ein super bequemes Bett hatten. Das günstigere der Beiden kostete leider immer noch 2500 Rupien, doch ich hatte keine Kraft mehr noch zu handeln. Ich wollte einfach nicht mehr weiterfahren. Der Schlafmangel der letzten Nacht steckte mir noch tief in den Knochen.
Also nahm ich das Zimmer und konnte das Motorrad ins Gebäude fahren. Hier entsteht wohl irgendwann ein Restaurant.
Auf meinem Zimmer setzte ich mich an meinen Computer und bestellte noch ein paar Dinge auf Amazon, die mir meine Eltern mitbringen sollten, wenn wir am 22.01. zusammen die Rundreise machten. Außerdem plante ich grob meine weitere Strecke und kam zu dem Schluss, dass ich am 21.01. wahrscheinlich von Bangalore nach Delhi fliegen würde. Das würde ich zeitlich wohl schaffen und gab ein paar gute Flüge.
Zum Abendessen bestellte ich mir heute mal Hakka Nudeln. Die hatte ich schon öfter auf Speisekarten gesehen, aber noch nie probiert. Waren aber nicht so dolle.
Entlang des Chilika Sees

| Datum | 05.01.2026 – Tag 85 |
| Start | Bhubaneswar |
| Ziel | Berhampur |
| gefahrene Kilometer | 194 km |
| Kilometerstand | 53106 km |
Nachdem ich mir gestern Abend nochmal die Strecken anschaute, entschied ich mich, mir 3 Tage Zeit zu lassen um nach Jagdalpur zu kommen. Somit lag heute eine kurze Etappe von rund 4 Stunden bis Berhampur vor mir.
Auf einem Stück durch den südlichen Teil Bhubaneswars, kam ich an einem Streetfood-Stand vorbei und hielt an um zu frühstücken.
Da ich es heute nicht so eilig hatte, machte ich einen Abstecher nach Balugaon am Chilika See. Dort gab es auch einen Supermarkt in dem ich mir Taschentücher kaufen wollte. Doch in dem relativ kleinen Markt gab es so etwas nicht. Ich nutze die Gelegenheit um mir nochmal ein paar Süßigkeiten zu kaufen. Dann ging es weiter zum Seeufer.
Hier gab es allerdings nicht sonderlich schön. Zumal auch der Dunst oder Smog die Sicht ziemlich einschränkte. Es fuhren jedoch ein paar Touristenboote auf den See.
Eine halbe Stunde weiter bog ich noch einmal zum See ab. Hier ragte eine schmale Landzunge in den See hinein, auf der man ein paar Schritte spazieren gehen konnte. An der Spitze angekommen setzte ich mich auf einen Stein, genoss die Ruhe und schaute mir noch ein paar Hotels auf Google Maps für die nächsten Tage an.
Nun machte ich mich auf die letzte Etappe nach Brahmapur mit einem kurzen Stopp für einen kleinen Samosa Snack.
Das erste Hotel, das ich ansteuerte lag in einer extrem engen Seitengasse. Das gefiel mir gar nicht, da es hier mit Sicherheit auch keinen Parkplatz gab. Ich fuhr ohne es mir anzuschauen zum 2. Kandidaten. Das war sehr schön, super bequem, doch das Standard Zimmer für 2500 Rupien hatte ein unbequemes Bett. Das Super Deluxe Zimmer mit extrem bequemem Bett sollte jedoch 3700 Rupien kosten (35€). Das war über meinem Budget. Die Dame an der Rezeption meinte jedoch, wenn ich übers Internet das günstige Zimmer buche, was dort sogar nur 2200 Rupien kostete, würde sie mir das bessere Zimmer geben.
Doch jetzt ging das Drama los. Übers Handy war die Buchungsseite total langsam und als es endlich ans Bezahlen ging, wurden meine beiden Kreditkarten nicht akzeptiert.
Ich holte meinen Laptop aus dem Motorrad, in der Hoffnung , dass es darüber besser ging. Dort sah ich auch eine weitere Buchungsmöglichkeit über Agoda, die mir auf dem Handy nicht aufgefallen war. Über Agoda habe ich schon öfter gebucht und dort waren meine Kreditkarten nie ein Problem.
Ich trug also wieder alle meine Daten ein und gerade als ich bezahlen wollte kam eine Meldung, dass das letzte Zimmer gerade von einem anderen Gast gebucht wurde und es jetzt keine Verfügbaren Zimmer mehr gäbe. Wie ärgerlich. Ich teilte das der Rezeptionistin mit und fragte, ob es nicht irgendwie möglich sei, dass ich von ihr den gleichen Preis wie Online (also 2200 Rupien) bekommen könnte. Sie rief ihren Manager an und meinte, 2500 Rupien wären das beste was sie machen könnte. Für den Super Deluxe Room ein Schnäppchen, das ich gerne annahm, auch wenn es übers Internet noch günstiger gewesen wäre. Auch die Speisekarte sah sehr verlockend aus.
Ich bezog mein Zimmer und parkte das Motorrad direkt vor dem Hoteleingang. Perfekt.
Nach einer Dusche ging ich noch eine Runde in die Stadt. Gegenüber des Hotels lag ein Park, den ich mir anschauen wollte, doch ich hatte kein Glück. Montags geschlossen.Doch es gab noch einen 2. Park. Auf dem Weg dorthin konnte ich jedoch nicht an den vielen Straßenrestaurants vorbei gehen ohne etwas zu essen. Es gab Mushroom Momos, eine Chicken Egg Roll und 3 Samosas.
Aus dem Hotelrestaurant wurde dann nichts mehr.
Der 2. Park hatte einen kleinen See in der Mitte auf dem man Tretboot fahren konnte. Ansonsten war es nichts besonderes. Ich spazierte einmal um den kleinen See, doch als ich von einer Stechmücke gestochen wurde, machte ich mich wieder auf den Rückweg vorbei an vielen Marktständen, Obsthändlern und kleinen Geschäften. Die Stadt hat einen gewissen Charme. Zumindest für eine Übernachtung ganz schön.
Endlich wieder Berge und Kurven

| Datum | 06.01.2026 – Tag 86 |
| Start | Berhampur |
| Ziel | Bakurguda |
| gefahrene Kilometer | 218 km |
| Kilometerstand | 53324 km |
Nachdem ich ausgecheckt hatte, ging ich noch schnell zu den Streetfoodrestaurants um etwas zu frühstücken. Die meisten waren noch geschlossen, doch ich fand eins bei dem ich eine gemischte Platte mit Uligari (Donuts), Idli (Reisbrötchen), 2 knusprigen Broten und 2 Sorten von Körnigem bekam, das so etwas ähnliches wie Couscous war.
Dazu gab es Chana, etwas was ich nicht kannte und ein Kokos Chutney. Alles sehr lecker, nicht zu scharf und sättigend. Ein tolles Frühstück für 50 Rupien (0,47€).
Nun machte ich mich auf den Weg. Die erste halbe Stunde war noch langweilig wie die letzten Tage auch, doch dann kam ich in die Berge und die Kurven begannen. Ich hatte seit 2 Wochen zu ersten Mal wieder Spaß am Motorradfahren. Und das beste war, dass sich der Verkehr in Grenzen hielt. Ich wurde den ganzen Tag in kein einziges riskantes Überholmanöver verwickelt.
In Ramanguda gab es etliche Straßenstände an der Hauptstraße von denen einer u.a. Samosas verkaufte. Perfekt für einen schnellen Mittagssnack.
Als ich Rayagada erreichte begann erneut ein Hotel-Drama.
Das erste Hotel, das ich mir anschaute, war ziemlich heruntergekommen und hatte kein Wifi. Das Bett war allerdings einigermaßen ok. Das Bad grenzwertig. Für 1500 Rupien viel zu teuer. Das hätte ich nur genommen, wenn ich gar nichts anderes gefunden hätte.
Das 2. Hotel sah gut aus, war aber ausgebucht. Ebenso das 3. und 4.
Das 5. Hatte ein Zimmer für 1800 Rupien. Das Bett war zwar weich, knisterte aber seltsam, als wäre die Matratze noch in der Plastikverpackung. Auch nicht schön, aber immerhin besser als das erste. Gefiel mir letztlich aber auch nicht.
Das 6. Hotel wurde mir empfohlen, sah sehr edel aus, doch war ebenfalls ausgebucht.
Als ich mich schon damit anfreunden wollte zu Hotel 5 zurück zu fahren, sah ich auf Agoda noch ein sehr schickes Ressort ein wenig außerhalb. Und dazu noch super günstig. Ob das wieder ein Fake war?
Ich versuchte mein Glück und fand ein nagelneues Hotel, das teilweise noch im Bau war. Ich bekam ein tolles Zimmer mit tip top Bad und extrem bequemem Bett für lediglich 1800 Rupien. Fast perfekt. Leider war das Wifi im Zimmer sehr langsam.
Egal. Ich packte aus und fragte den Hoteljungen, ob es in der Nähe eine Möglichkeit gäbe mein Motorrad zu waschen. Er meinte, ich soll einfach ein paar Meter weiter fahren und zeigte auf einen großen gelben Wasserschlauch. Auch gut. So wusch ich das Motorrad einfach auf dem Hotelparkplatz. Ohne Hochdruckreiniger kam allerdings nicht viel von dem Dreck runter. Egal. Besser als nichts. Dann spannte und reinigte ich noch die Kette.
Nach einer Dusche setzte ich mich mit meinem Laptop ins Restaurant, da hier das Wifi viel besser war, und schrieb an meinem Tagebuch.
Zum Abendessen hatte ich diesmal ein verhältnismäßig scharfes Butter Chicken mit Reis und Cheese Naan.
Und noch ein toller Fahrtag

| Datum | 07.01.2026 – Tag 87 |
| Start | Bakurguda |
| Ziel | Jagdalpur |
| gefahrene Kilometer | 225 km |
| Kilometerstand | 53549 km |
Zum Frühstück gab es ein leckeres Puri Sabji und anschließend noch Toast mit Omelette. Lecker und total viel.
Gegen 10:00 Ur machte ich mich dann auf den Weg. Die Strecke ging so schön weiter wie sie gestern begonnen hatte. An einer Brücke sah ich ein paar Frauen im Fluss Wäsche machen und Geschirr spülen.
Kurz nach Koraput hielt ich in einem kleinen Ort für den üblichen Mittagssnack – Samosas. Diesmal noch mit ein paar anderen frittierten Kleinigkeiten dazu. Dabei wurde mein Motorrad von einer Kuh beäugt.
An einem anderen Fluss sah ich ein paar Männer ein Auto Waschen. Von Umweltschutz haben die wohl noch nichts gehört.
In Jagdalpur fand ich heute etwas schneller ein Hotel. Die ersten beiden, die ich ansteuerte waren ausgebucht, doch im 3. bekam ich ein tolles Zimmer für 25€ pro Nacht. Ich buchte gleich für 2 Nächte, da ich mir morgen einen Wasserfall in der Nähe anschauen möchte.
Nachdem das Motorradwaschen gestern ja nicht viel gebracht hatte, fuhr ich heute nochmal zu einem richtigen Waschladen mit Hochdruckreiniger und Schaumwäsche.
Anschließend wollte ich noch Wäsche in die Reinigung bringen, doch beide Läden, die ich aufsuchte meinten, dass sie es nicht in 24 machen könnten. dazu wäre es hier zu feucht und die Wäsche würde nicht rechtzeitig trocken. Scheinbar werden die Sachen auf der Leine getrocknet und nicht in einem Trockner. Auf dem Rückweg hielt ich noch in einer Dominos Pizzeria zum essen.
Zurück im Hotel lief mir in der Tiefgarage der Eigentümer des Hotels über den Weg, der mir stolz seine 4 Motorräder zeigte. Eine Royal Enfield, eine Harley Davidson und 2 große BMWs. Zumindest die letzten 3 sind ziemlich teuer. Insbesondere in Indien, wo noch ein heftiger Zoll beim Import draufgeschlagen wird. Die BMW R18 Transcontinental kostet in Indien rund 34.000 Euro. Das Hotel muss wohl gut laufen.





































































































































