
Tagesausflug zum Chitrakot Wasserfall

| Datum | 08.01.2026 – Tag 88 |
| Start | Jagdalpur |
| Ziel | Jagdalpur |
| gefahrene Kilometer | 139 km |
| Kilometerstand | 53688 km |
Der Tag begann mit einem guten Frühstück. Ich hatte 2 Portionen Chole Bhature, das vielleicht beste bisher, und ein Omelette. Anschließend noch etwas Obst.
Gegen 10:15 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Chitrakot Wasserfall. Die Fahrt dauerte eine knappe Stunde und war ziemlich entspannt, da es hier recht wenig Verkehr gab.
Am Wasserfall erwartete mich ein großer Parkplatz und duzende kleiner Shops. Doch zu meiner Überraschung gab es keinen Ticketschalter. Der Eintritt war frei.
Zuerst schaute ich mir den Wasserfall von oben an. Da der Fluss jetzt in der Trockenzeit nur wenig Wasser führte, erstreckte sich der Wasserfall nur über etwa ⅓ der Klippe. Im Internet hatte ich Bilder gesehen, wo er deutlich breiter war. Aber egal, schön war er trotzdem. Von der Art her erinnerte er mich ein wenig an die Iguacu-Fälle in Südamerika. Nur um ein Vielfaches kleiner und ohne Regenwald. Er ist vom Charakter her eben deutlich breiter als hoch. Anders als z. B. die kleinen Wasserfälle im Hochgebirge Nepals.
Die für Indien so Typisch Kühe dürften hier natürlich auch nicht fehlen. Sie liefen umher und ernährten sich vom herumliegenden Müll. Ein Anblick an den ich mich wohl nie gewöhnen werde.
Es gab auch einen kleinen Rundweg, der etwas hochtrabend, als Nature Trail bezeichnet wurde. Es war halt ein Weg entlang des Flussufers, der je weiter ich ihn ging, immer mehr zugewachsen war und die ein oder andere Treppenstufe war auch weggebrochen. Da die Inder ausschließlich für Selfies mit dem Wasserfall sowie einer Bootstour hier her kommen, hatte ich den gesamten Trail für mich alleine. Außer viel Grünzeug, ein paar Blüten und einem Schmetterling habe ich von der „Nature“ aber nicht viel gesehen. Trockenzeit eben…
Das ist dannhalt der Nachteil, wenn man zuvor schon die Iguacu Fälle gesehen hat. Nicht nur die Wasserfälle, sonder auch die Wanderwege drumherum spielen in einer ganz anderen Liga.
Aber schön war es allemal und die vielen Treppenstufen haben meiner schlechten körperlichen Verfassung sicher ganz gut getan. Ich bin bis jetzt hier in Indien viel zu wenig zu Fuß unterwegs gewesen.
Am Ende des Rundweges bog ich zum Flussufer ab und machte für nahezu unerschwingliche 50 Rupien (0,47€) eine Bootsfahrt zum Wasserfall. Ich fand die Gesteinsschichten, die im unteren Teil weggespült waren und somit oben überhingen, noch beeindruckender als den Wasserfall selbst. An den sind wir dann auch so dicht rangefahren, dass meine linke Seite einiges an Spritzwasser abbekommen hat. Deshalb setzte ich mich nach der Fahrt noch ein paar Minuten auf einen Stein am Flussufer, beobachtete das wuselige Treiben am Bootsanleger und wartete bis die Sonne meine Sachen getrocknet hatte. Währenddessen schrieb ich auch diese Zeilen meines Tagebuchs. Es ist immer praktisch, wenn ich zwischenzeitlich ein paar Zeilen schreibe, so dass ich mich nicht am Abend im Hotel an den ganzen Tag zurück erinnern muss.
Nun fuhr ich zu einem weiteren Wasserfall, der nur 10 Minuten entfernt war. Doch als ich dort ankam, war weit und breit nichts von einem Wasserfall zu sehen. Lediglich eine riesige Abbruchkante. Ich vermute, dass es aktuell in der Trockenzeit einfach nicht genug Wasser im Fluss gibt.
Nun entschloss ich mich anstatt den gleichen Weg zurück zu nehmen, lieber noch über die kleinen Sträßchen durch ein paar abgelegene Dörfer zu fahren. Das konnte allerdings bedeuten, dass ich keine Zeit mehr hatte, den See in Jagdalpur zu besuchen. Da ich hier keinen Internetempfang hatte, konnte mir Google Maps keine Zeit für die Strecke berechnen. Ich fuhr also einfach auf gut Glück los.
Zwischen den vertrockneten Reisfeldern stehen immer mal wieder vereinzelte Palmen und kleine Eukalyptusplantagen. Eine tolle Strecke zum Motorradfahren.
Als ich zurück nach Jagdalpur kam, war es immer noch hell und ich hatte noch 40 Minuten bis zum Sonnenuntergang. Also fuhr ich doch noch zu dem Aussichtspunkt am See und wartete darauf, dass die Sonne über dem See unterging, so dass ich ein paar kitschige Fotos vom Sonnenuntergang machen konnte.
Am Abends gönnte ich mir nochmal ein Abendessen im Hotel. Das Restaurant lag auf dem Dach und war sehr schön gemacht, allerdings bei 14 Grad Außentemperatur recht kühl. Ich hatte ein Kashmiri Pulao (Reis mit Früchten), da mir der Kellner wegen der Schärfe von einem Biryani abriet, sowie ein Paneer Kulcha Brot. Beides lecker, doch leider recht schnell kalt.
Auf der Suche nach einem Hotel

| Datum | 09.01.2026 – Tag 89 |
| Start | Jagdalpur |
| Ziel | Bhadrachalam |
| gefahrene Kilometer | 272 km |
| Kilometerstand | 53960 km |
Nach einem erneut hervorragenden Frühstück verließ ich mein Hotel um 9:15 Uhr. Laut Google hatte ich 5½ Stunden Fahrt vor mir und sollte um 14:42 Uhr ankommen.
Während der ersten Stunde war die Straße, die sich National Highway 30 nennt, allerdings so schlecht, dass die Ankunftszeit auf 14:57 Uhr anstieg. Wenn das so weitergehen würde, würde ich sehr spät ankommen.
Doch nach rund 1½ Stunden wurde die Straße besser, mit Ausnahme von ein paar heftigen Schlaglöchern. Ab hier holte ich wieder Zeit auf.
Die Landschaft ist nicht spektakulär aber trotzdem sehr schön. Ich kam immer mal wieder an Palmen vorbei und später auch wieder an ein paar Eukalyptus-Plantagen. Ein weiterer Tag an dem ich das Motorradfahren genossen habe.
So schön wie die Fahrt war, so schlimm war die Hotelsuche.
Ich kam kurz nach 14:00 Uhr in Bhadrachalam an und brauchte über 2 Stunden und ca. 15 Hotels, die ich mir anschaute, bis ich ein ganz passables gefunden hatte. Alle anderen hatten entweder keine Garage oder Parkplatz, brettharte Betten oder waren so alt und muffig, dass ich nicht mal eine Nacht dort bleiben wollte.
Das Letzte war dann ganz ok und kostete auch nur 1300 Rupien (12,40€). Dafür gab es kein Frühstück und auch kein Restaurant in dem ich hätte zu Abend essen können. Also suchte ich mir auswärts etwas, was aber auch nicht so leicht war. Das einzige Restaurant, das ich an der Hauptstraße fand, machte die Küche erst um 19:00 Uhr auf (ich war um 18:00 Uhr dort). Also aß ich eine Portion gebratene Nudeln an einem Streetfood-Stand.
Dafür war es ein günstiger Tag. Ich gab heute insgesamt 13,73€ aus. Neben dem Hotel und dem Abendessen kaufte ich lediglich noch eine Flasche Wasser.
Besuch des Warangal Forts

| Datum | 10.01.2026 – Tag 90 |
| Start | Bhadrachalam |
| Ziel | Hanamkonda |
| gefahrene Kilometer | 211 km |
| Kilometerstand | 54171 km |
Ich hatte mal wieder eine schlechte Nacht und nur rund 4½ Stunden geschlafen. Um 8:15 Uhr klingelte der Wecker und ich packte schnell meine Sachen.
Gegen 8:50 Uhr fuhr ich los, nachdem ich während des Packens mal wieder von einer Horde Inder belagert und mit Fragen bombardiert wurde. Und Selfies mussten natürlich auch noch gemacht werden.
Einen Ort weiter hielt ich an um zu Frühstücken. Es war leider bei weitem nicht so gut wie die letzten beiden Frühstücke im Hotel. Es gab ein paar frittierte Donuts mit einem Kokosnuss Chutney. Etwas später hielt ich dann noch einmal und probierte ein paar Mini-Samosas, die mit Gemüse statt KArtoffeln und Kichererbsen gefüllt waren. Auch sehr lecker.
Die Fahrt war heute wieder von der eher langweiligeren Art. Irgendwann gab es mal einen ländlichen Abschnitt mit Büffeln und schmaler Straße.
Um 13:00 Uhr hielt ich für einen Kaffee und ein Blätterteigteilchen, das zu meiner Überraschung nicht süß, sondern mit einem gekochten Ei gefüllt war.
15 Minuten später erreichte ich das Warangal Fort, das ich mir heute anschauen wollte. Es machte mir den besseren Eindruck im Vergleich zum Thousand Pillar Temple. Falls ich heute mal schnell ein Hotel finden würde, könnte ich den Tempel vielleicht anschließend noch besichtigen.
Leider war nicht mehr so viel von dem Fort erhalten, doch zumindest die 4 Tore und ein paar kleinere Bögen waren wieder aufgebaut. Auf jeden Fall eine schöne Pause.
Die Hotelsuche gestaltete sich erneut schwierig. Das erste Hotel, das ich mir anschaute war im Prinzip ok, hatte aber relativ harte Betten. Zur Not würde ich darauf zurück kommen. Die nächsten 3 Hotels lagen ziemlich über die Stadt verstreut und waren leider alle ausgebucht. Nr. 5 konnte ich nicht finden und Nr. 6 ist es dann am Ende geworden. Nichts besonderes, aber mit Schreibtisch und weicher Matratze. Ich hoffte es gäbe auch tatsächlich warmes Wasser in der Dusche.
Nun fuhr ich nochmal zu einem Geldautomaten um Geld abzuheben und zur Tankstelle um morgen mit vollem Tank losfahren zu können. Auf dem Weg zur Tanke, hielt ich am Ramnivas Chaat House zum Abendessen.
Ich bestellte ein Samosa Ragda. Mal was neues, was ich bisher noch nicht gegessen hatte. Sehr lecker. Laut Google ist es ein Erbseneintopf. Dazu bestellte ich noch ein Paneer Paratha.
Auch wenn Chaat eher Snacks sind, die an Streefoodständen verkauft werden, gab es im ersten Stock einen schön eingerichteten Raum mit großer Glasfassade. Schöner als so manches Restaurant.
Da es noch früh war (17:00 Uhr), nahm ich mir noch 2 Samosas mit ins Hotel, falls ich später nochmal Hunger bekommen sollte. Ansonsten wäre es am nächsten Tag mein Frühstück.
Besuch des Golkonda Forts

| Datum | 11.01.2026 – Tag 91 |
| Start | Hanamkonda |
| Ziel | Hyderabad |
| gefahrene Kilometer | 173 km |
| Kilometerstand | 54344 km |
Der Wecker klingelte um 8:30 Uhr. Ich packte schnell und war um 9:10 Uhr bereit um los zu fahren. Doch ich schaute nochmal nach den Hotels in Hyderabad, die ich mir zuvor schon rausgesucht hatte, um sicherzustellen, dass es noch Zimmer gibt und die Preise nicht über Nacht gestiegen sind. Um 9:20 Uhr fuhr ich dann endlich los.
Die Fahrt war langweilig, aber ich kam ganz gut durch. An einem Streetfood-Stand aß ich ein Masala Dosa zum Frühstück und unterhielt mich mit ein paar Indern dort. Nach ein paar ruhigeren Tagen zuvor, wurde ich heute wieder sofort angesprochen sobald ich irgendwo anhielt. Oder sogar während der Fahrt. Ziemlich nervig.
Ich erreichte das erste Hotel in Hyderabad gegen 13:00 Uhr. Es war gut, hatte ein weiches Bett und eine Garage. Kein Grund noch weiter zu suchen. Außerdem war es noch günstiger (2000 Rupien) als die Preisangabe im Internet. Das kommt auch nicht oft vor.
Ich packte schnell aus, zog mich um und machte mich dann auf den Weg zum Golkonda Fort, zu dem ich 40 Minuten fahren musste.
Es war bedeuten besser erhalten und viel interessanter als das Warangal Fort gestern. Ich hielt mich rund 2 Stunden auf dem Gelände auf und erklomm sogar die Festung, die oben auf dem Berg lag.
Anschließend aß ich in einem Restaurant vor dem Fort ein Biryani. Das berühmteste Gericht in Hyderabad. Leider war es mir deutlich zu scharf, obwohl ich extra bei der Bestellung meinte, sie sollen es nicht scharf machen. Aber so weit ich weiß, ist Hyderabad die Stadt in Indien mit dem schärfsten Essen.
Ich kaufte mir für abends im Hotel noch 2 Samosas und fuhr zurück. Den Abend verbrachte ich damit, die Visa für meine Eltern zu beantragen die am 22.01. nach Delhi kommen und zusammen mit mir eine Busrundreise durch Rajasthan machen.
Stadtbummel durch die Altstadt von Hyderabad
| Datum | 12.01.2026 – Tag 92 |
| Start | Hyderabad |
| Ziel | Hyderabad |
| gefahrene Kilometer | 0 km |
| Kilometerstand | 54344 km |
Leider wurde es am Morgen so warm in meinem Zimmer, dass ich schon um 9:00 Uhr aufwachte und langsam aufstand.
Mir fiel auf, dass meine SIM Karte nicht mehr funktionierte. Der Typ damals am Flughafen hatte mir ja erklärt, dass Touristen SIM Karten nur 3 Monate gültig seien. Die waren jetzt vorüber.
Zum Glück hatte ich ja in Kalkutta schon eine neue gekauft, die ich bisher in meinem Navi benutzt hatte. Ich steckte sie jetzt in mein Handy und machte mich auf den Weg zu einem Laden um eine neue zu kaufen. Leider gab es den Handy-Laden, den ich auf Google Maps fand nicht mehr.
Also nahm ich mir ein Uber zu einer offiziellen Airtel Filiale. Dort meinte man aber, dass ich eine Adresse sowie eine indische Kontaktperson bräuchte. Ich suchte also die Adresse meines Hotels raus sowie den Bruder meines indischen Arbeitskollegen, den ich schon bei dem Visaantrag angegeben hatte. Leider wohnte der in Kerala und der Typ vom Airtel Laden meinte, er bräuchte eine Kontaktperson aus Hyderabad. Also bekam ich keine neue SIM Kate. Ich hasse indische Bürokratie.
Also ging ich unverrichteter Dinger wieder und plante, die neue SIM für meine Eltern erst am Flughafen in Delhi zu kaufen, wenn ich am 21.01. dorthin fliege. Dort wird sie zwar etwas mehr kosten, aber egal.
Nun nahm ich mir ein Uber in die Altstadt und besichtige das Charminar, das Wahrzeichen von Hyderabad. Es markierte damals den Mittelpunkt der Stadt und im Obergeschoss befindet sich eine Moschee, die man allerdings nicht besichtigen kann. Die erste Etage kann man aber über enge Treppen in den Türmen erreichen. Von dort hatte ich einen tollen Ausblick über den Basar.
Als nächstes ging ich zum Chowmahalla-Palast, der nicht weit entfernt liegt.
Der Palast liegt zusammen mit ein paar anderen Prachtbauten und einem Glockenturm auf einem sehr schön angelegten Gelände. Auch ohne Guide genoss ich es hier herum zu bummeln. Im letzten Gebäude gab es ein kleines Museum und dahinter noch eine kleine Galerie mit ein paar alten Autos.
Nun hatte Hunger. Allerdings fühlte ich mich irgendwie schlapp und energielos. Ich weiß nicht warum, doch ich hatte das drängende Verlangen nach einem Shawarma. Laut Google gab es sogar 2 Restaurants in der Nähe, die es anbieten sollten. Doch in dem einen roch es so übel, dass ich sofort wieder raus ging und das andere hatte kein Shawarma auf der Karte.
Also ging ich zurück ins Zentrum und aß mal wieder eine Kleinigkeit an einem Streetfood-Stand. Eine Samosa und ein Samosa-Chaat. Also eine Samosa mit Kichererbsensoße und ein paar weiteren Soßen. In einem anderen Laden bekam ich noch einen leckeren Nachtisch. Vanillepudding mit Nüssen und Früchten.
Als letztes Besuchte ich die Mekka-Moschee, die ich allerdings enttäuschend fand. Aufdringliche Guides, Bettler und das Gebäude selbst war nicht sonderlich ansprechend. Das einzig interessante war, dass jeder Pfeiler aus einem einzigen ca. 10 Meter langen Steinblock gefertigt wurde. Das war schon ziemlich beeindruckend.
Von hier wollte ich mir ein Uber zurück zu meinem Hotel nehmen, doch ich hatte keinen Internet Empfang. Wahrscheinlich war der Funkmast wegen der vielen Menschen hier überlastet. Also ging ich zu Fuß in Richtung meines Hotels bis ich wieder Empfang hatte.
Ich bestellte mir also ein Uber, doch ich wäre besser zu Fuß gegangen. Dazu hätte ich laut Google Maps 18 Minuten gebraucht.
Das Über hat alleine 15 Minuten gebraucht bis es bei mir war und dann nochmal 30 Minuten bis zu meinem Hotel. Egal. Zumindest konnte ich so im verrückten indischen Verkehr nicht überfahren werden.
Überführungsetappe nach Markapur

| Datum | 13.01.2026 – Tag 93 |
| Start | Hyderabad |
| Ziel | Markapur |
| gefahrene Kilometer | 281 km |
| Kilometerstand | 54625 km |
Der Wecker klingelte um 7:55 Uhr. Heute hatte ich wieder eine längere Etappe von rund 6 Stunden vor mir. Ich fuhr noch schnell tanken und dann ging es los.
Ich kämpfte mich durch den Verkehr von Hyderabad, der zum Glück nicht ganz so dicht war, wie an dem Nachmittag an dem ich ankam.
Etwas außerhalb hielt ich an um zu frühstücken. Es gab Puri Sabji.
Die weitere Fahrt war recht langweilig. In der Hoffnung eine etwas kurvigere und landschaftlich reizvollere Strecke fahren zu können, suchte ich mir 2 Zwischenstopps bis Puducherry heraus, statt mit nur einem über die Schnellstraße zu fahren. Doch obwohl das letzte Viertel der heutigen Etappe durch eine Hügellandschaft führte, war doch der größte Teil langweilig.
In Markapur fand ich dann im 3. Versuch ein akzeptables Hotel. Ziemlich heruntergekommen und ein wenig muffelig, aber es hatte eine Tiefgarage und ein weiches Bett.
Zum Abendessen wollte ich endlich nochmal ein schönes indisches Gericht, doch ich fand nur Fast Food und Biryani Restaurants. Also aß ich eine Chicken Roll mit Fritten, die aber ziemlich scharf waren, und da ich davon nicht satt wurde, noch eine Pizza. Die war erstaunlicherweise ganz lecker.
Wenigstens hatte ich hier nochmal einen Supermarkt gefunden in dem ich mir eine Tüte Chips mit Tomaten-Geschmack und ein paar Kekse kaufte. Ein bisschen was für die Seele heute Abend.
Im Hotel setzte ich mich an den Laptop und bearbeitete die Bilder der letzten Tage. Ich hing wieder ein ganzes Stück hinterher. Dabei probierte ich die Chips, die furchtbar schmeckten. Nicht nach Tomate, sondern nach einem ziemlich ekligen Gewürzketchup. Ich warf die Tüte nach ein paar Bissen in den Müll. Vielleicht auch besser so für die Figur.





















































































































































































































