Du betrachtest gerade Busrundreise durch Rajasthan – Teil 2/3

Stadtbesichtigung Jodhpur

Datum27.01.2026 – Tag 107
RundreiseTag 6
ZielJodhpur

Gestern Abend plante Tonu unser Programm ein wenig um. Normalerweise hätten wir heute Nachmittag nur eine Stadtbesichtigung und morgen früh eine Jeep-Fahrt

Da es früh morgens aber noch sehr kalt ist und wir auf den Jeeps auf der offenen Ladefläche sitzen, schlug Tonu vor, die Jeep-Fahrt schon heute nach der Stadtbesichtigung zu machen. Damit waren alle einverstanden. Das bedeutete allerdings, dass wir früh aufstehen mussten.

Wecker 5:45 Uhr, Frühstück 6:00 Uhr, Abfahrt 7:00 Uhr. Das war schon ziemlich hart, obwohl ich am Abend vorher schon um 21:30 Uhr ins Bett ging und sofort einschlief.

Gegen 11:30 Uhr erreichten wir Jodpur, das auch die Blaue Stadt genannt wird. Hier gibt es viele blau gestrichenen Häuser, was bedeutet, das dort Menschen aus der Bramanen-Kaste also der Priester-Kaste leben. Nur ihnen ist es erlaubt ihre Häuser blau zu streichen.

Dort besuchten wir zuerst das Jaswant Thada, eine königliche Gedenkstätte an der Mitglieder der königlichen Familie verbrannt wurden. Eine tolle komplett aus Marmor gefertigte Anlage.

Anschließend besuchten wir das Meherangarh Fort. Es war um ein Vielfaches kleiner als das Jaisalmer Fort, hatte aber ein schönes Museum und bot einen tollen Ausblick über die Stadt. Leider wurden wir ein wenig gehetzt. Ich hätte mir gerne etwas mehr Zeit gelassen.

Vom Fort gingen wir zu Fuß hinunter in die Stadt durch das Viertel mit den vielen blauen Bramanen-Häusern. 

Auf dem Weg zum Bus spazierten wir noch durch ein Viertel mit Basaren und dem Glockenturm. Dort nutzte ich die Gelegenheit und kaufte ein paar Samosas und Kachoris, da heute kein Mittagessen auf dem Programm stand.

Am Bus angekommen holten wir unsere Jacken, da es jetzt mit Jeeps weiter zu einer Gemeinschaft namens Bishnoi ging. Wir besuchten zuerst ein Haus mit einer 95-jährigen Oma und einem alten Mann, der uns eine Opium Zeremonie vorführte. Außerdem zeigte er uns wie man einen Turban bindet.

Anschließend führen wir weiter zu einer Töpferei. Die Geschichte der Bishnoi, die ich mir im Internet anschaute fand ich ganz interessant. Den Ausflug hätte man sich für meinen Geschmack aber sparen können. Von traditioneller Kultur und Lebensweise haben wir nichts erfahren. Immerhin sagen wir auf dem Weg ein paar indische Antilopen.

Zurück am Bus hatten wir noch eine halbe Stunde Fahrt zum Hotel vor uns. Heute war ein langer und ansteckender Tag. 

Zum Abendessen gab es wie immer Buffet. Meine Eltern schwärmten von der Tomatensuppe, die ich aber nicht probiert hatte, da ich Tomatensuppe grundsätzlich nicht so gerne esse.

Ansonsten war es ein wenig dürftig. Lediglich 2 indische Optionen. Ein gutes Dal und ein Chicken Curry mit mehr Knochen als Fleisch. Ich hätte gerne mal wieder ein Paneer Curry gegessen.

Besuch des Ranakpur Jain-Tempels

Datum28.01.2026 – Tag 108
RundreiseTag 7
ZielUdaipur

Heute durften wir ein wenig länger schlafen. 7:00 Uhr Frühstück, 8:00 Uhr Abfahrt.

Auch wenn es nicht im Programm stand, machten wir nach einer ¾ Stunde einen Stopp bei einer staatlichen Kooperative, die Stoffe, Schals .

Angeblich arbeiten 80-90 Frauen am Tag in der Fabrik. Asl wir dort waren, waren allerdings nur 4 Frauen dort. Und 2 Männer an den Nähmaschinen.

Weitere 10.000 Frauen sollen noch in den Dörfern arbeiten und ihre Arbeit dann in regelmäßigen Abständen bei der Fabrik abliefern. Dabei nähen sie aus alten Stoffen, meist Saris, neue Patchwork-Stoffe, für die Jodhpur berühmt ist.

Die Kooperative exportiert nach ganz Indien und teils auch ins Ausland.

Nach der Erklärung kam dann die Verkaufsveranstaltung, die sich ewig hinzog. Mit den typischen Sprüchen und Fantasiepreisen, die angeblich in Europa bei Hermes aufgerufen würden. Hier vor Ort gäbe es die gleichen Stoffe ohne Markenlabel für „nur“ 125 Euro. Ich habe im Internet bei Hermes keinen Schal mit den hier gezeigten Motiven gefunden.

Die Frauen unserer Gruppe kauften wie wild ein und grob überschlagen machte der Laden über 3000€ Umsatz. Wie viel davon am Ende wohl bei den armen Näherinnen ankommt?

Nach einer weiteren ¾ Stunde machten wir Halt am Om Banna Tempel, den ich im Oktober schon besucht hatte. Trotzdem gut für mich, so konnte ich ein zweites Mal dafür beten, den indischen Straßenverkehr zu überleben. Ich hatte nach der Rundreise ja noch 5 Wochen mit dem Motorrad vor mir.

Von hier führen wir weiter zum Ranakpur Jain-Tempel, einem enorm beeindruckenden Marmorgebäude mit unzähligen geschnitzten Figuren und Verzierungen. Im Gegensatz zum Dilwara-Tempel auf dem Mount Abu, den ich Ende Oktober besichtigt hatte,  war das Fotografieren hier gegen eine kleine Gebühr erlaubt. Diesmal bekamen wir einen Audio-Guide der die Geschichte der Jain Religion sowie die Besonderheiten des Tempels erklärten. Dadurch war es deutlich ruhiger als wenn die Guides der Touristen immer lauteAnsprachen gehalten hätten. 

Der Tempel war durch seine Große und Architektur extrem beeindruckend, auch wenn mir der Dilwara-Tempel auf Mount Abu wegen der detailreicheren Figuren noch ein wenig besser gefallen hat.

Das Grundprinzip im Jainismust ist: „Im Jainismus führt nicht ein Gott zur Erlösung, sondern Erkenntnis, Disziplin und Gewaltlosigkeit.“ 

Von hier fuhren wir auf einer einspurigen Straße durch die Berge und hielten an einem sehr schön gelegenen Restaurant für eine Kaffeepause. Ich war ein wenig neidisch. Hier wäre ich gerne mit dem Motorrad gefahren.

Die restliche Strecke bis Udaipur verlief landschaftlich schön durch die Berge. Zum Glück wurde die Straße aber wieder etwas breiter. Dennoch dauerte es bis 18:40 Uhr bis wir im Hotel ankamen.

Stadtbesichtigung Udaipur

Datum29.01.2026 – Tag 109
RundreiseTag 8
ZielUdaipur

Heute durften wir „etwas“ länger schlafen. Frühstück um 7:00 Uhr, Abfahrt um 8:00 Uhr.

Zum Frühstück gab es seit Delhi zum ersten mal wieder Kichererbseneintopf. Hier hieß es zwar nicht Chole, schmeckte aber ähnlich.

Mit dem Bus fuhren wir in die Stadt und bummelten durch die Gassen. Dabei gab es ein paar Einkaufsmöglichkeiten. Ich kaufte mir z. B. einen neuen Adapter für die Steckdose, da der den ich mitgebracht hatte, durchgeschmort war. Andere kauften in der Apotheke günstige Medikamente und Tiger Balsam.

Hier hielten wir auch für einen frischen Granatapfelsaft, der mit Kokoswasser gemischt serviert wurde. Außerdem tranken wir einen authentischen Masala Tee an einem Straßenrand. 

In den Gassen fielen uns orangene Fahnen an den Häusern auf. Tonu meinten, das sei das Zeichen, dass besonders hingebungsvolle Hindus darin lebten.

Irgendwann erreichten wir den Jagdish Tempel, der im Gegensatz zu den meisten Hindu Tempeln komplett aus Marmor gefertigt ist. Das kannte ich bis jetzt nur von den Jain Tempeln.

Außerdem hatten wir Glück, dass wir gerade kamen als die Pooja Zeremonie im Gange war. Das ist quasi der indische Gottesdienst am Vormittag. Die Zeremonie am Abend hat einen anderen Namen.

Von hier gingen wir weiter zum Stadtpalast. Das Museum war riesig. Wir hatten eine ganze Stunde Zeit und waren am Ende 10 Minuten zu spät, obwohl wir die letzten 5 Ausstellungen übersprungen haben.

Ein paar Meter weiter lag der Pichola See. Auf einer Insel gab es ein sündhaft teures Hotel und auf aner zweiten den Seegartenpalast aus dem 17. Jahrhundert, der der ehemalige Sommerpalast war und den wir im Rahmen einer kleinen Bootsfahrt besuchten.

Man kann ihn auch mieten. Hier werden die teuersten Hochzeiten Indiens gefeiert, angeblich…

Der 5. Mogulkaiser, der das Taj Mahal gebaut hat, hatte hier auch einmal ein paar Nächte übernachtet. Deshalb gibt es hier ein Marmormodell des Tai Mahal.

Nun fuhren wir mit dem Bus zum Mittagessen. Diesmal waren wir in einem A La Carte Restaurant. Ich teilte mir mit meinen Eltern ein Fisch Curry, ein Cashew Curry und eine Portion Aloo Gobhi.

Tonu hatte zuvor angekündigt, das es nach dem Essen zurück ins Hotel gehen würde, doch ich hatte auf Google Maps noch 2 Sehenswürdigkeiten markiert, die auf unserem offiziellen Programm standen. Ich unterhielt mich etwas lauter darüber mit den anderen, bis Tonu darauf aufmerksam wurde und nach unserem offiziellen deutschen Reiseprogramm fragte. Angeblich hätte auf seinem Programm nichts für heute Nachmittag gestanden. Ich zeigte ihm das Programm online, doch er meinte, vielleicht sei dort nachträglich etwas dazu gekommen. Zum Glück hatte Stefan ein ausgedrucktes Exemplar dabei auf dem ebenfalls der  Besuch des Frauengartens sowie des Kulturzentrums standen. Tonu rief beim Reisebüro an um sich zu vergewissern und dann kündigte er die beiden Ziele unserer Gruppe an. Eigentlich wollte er uns wieder in einen Verkaufsladen für Miniaturmalerei schicken, wo er wahrscheinlich eine dicke Provision kassiert hätte.

Im Kulturzentrum merkte man ihm seinen Unmut an. Er hetzte durch die einzelnen Räume und erzählte ein bis zwei Sätze zu dem ein oder anderen Exponat. Nur die ersten 3 oder 4 Leute in der Gruppe haben davon etwas mitbekommen. Der Rest hing ein bis zwei Räume hinterher. Das war etwas schade. Allerdings war das Museum dort auch nicht besonders sehenswert. Das schönste war eine kleine Marionettenvorführung am Ende. 

Beim Verlassen des Gebäudes sahen wir auf der Rückseite noch einen kleinen Raum in dem 2 Männer am schnitzen waren. Das war wohl die Puppenwerkstatt.

Der letzte Stopp des Tages war dann der Frauengarten Saheliyon ki bari.

Eine sehr schöne Gartenanlage, die damals für die Frauen der Königsfamilie angelegt wurde. Da Männer hier keinen Zutritt hatten, konnten sich die Frauen frei und unverschleiert bewegen. Hier hatten wir 40 Minuten Zeit, so dass wir den eher kleinen Garten in vollen Zügen genießen konnten, ohne vom Zeitdruck gestresst zu sein. Es gab einen schönen Springbrunnen mit Eleganten aus deren Rüsseln das Wasser spritzte, ein paar schöne Bäume und Pflanzen, ein paar extrem große Bananenstauden so wie einen Baum in der Form eines Bumerangs.

Um 17:30 Uhr fuhr dann etwa die Hälfte der Gruppe inklusive meiner Eltern und mir zurück ins Hotel. Ich wollte die Gelegenheit nutzen und mich noch ein wenig an den Laptop setzen um Bilder zu beschriften. Das ist im wackeligen Bus immer eine ziemlich nervige Angelegenheit.

Die andere Hälfte der Gruppe fuhr noch zu dem Laden mit dem Miniaturmalereien, aber ich glaube niemand hatte etwas gekauft.

Abends im Hotel gab es mal wieder ein sehr gutes Abendessen. Dal Makhni, das beste der 3 typischen Dal Varianten, frittierten Fisch, gegrillte Paneer-Stücke, die vorher in Malai Soße eingelegt waren und Mischgemüse. Ich hatte allerdings vegessen, ein Foto davon zu machen.

Lange Fahrt nach Jaipur

Datum30.01.2026 – Tag 110
RundreiseTag 9
ZielJaipur

Heute lag die längste Bus-Etappe vor uns, knapp über 400 Kilometer. Das bedeutete wieder um 6:00 Uhr Frühstück und 7:00 Uhr Abfahrt. Der Schlafmangel macht sich langsam bei mir bemerkbar.

Gut war, dass die Straßen frei waren und es verhältnismäßig wenige Baustellen gab. Man merkt, dass diese Touristenroute sehr gut ausgebaut ist. So gute Straßen habe ich im Rest von Indien nicht gesehen.

Gegen 9:00 Uhr hielten wir an einem Restaurant, das wieder komplett auf Touristenbusse eingestellt war. Kleiner Restaurantbereich und großer Laden mit überteierten Souvenirs. Nicht mein Fall, aber ich war froh, dass ich einen Kaffee trinken konnte.

Nach einer zweiten schnellen Toilettenpause erreichten wir um 11:50 Uhr das Restaurant in dem wir zu Mittag aßen.

Es gab Tomatensuppe mit Brot und anschließend ein Buffet mit Tofu in Spinat, Dal, Okra Schoten und Kreuzkümmel-Kartoffeln.

Da wir ohne Stau bis Jaipur durchkamen, besuchten wir ein Edelsteingeschäft in dem uns auch gezeigt wurde, wie die Steine geschliffen werden. Nach einer kurzen Erklärung begann die Verkaufsveranstaltung, und auch diese Mal hatte niemand etwas gekauft.

Um 16:40 Uhr saßen wir wieder im Bus und fuhren zum Birla Tempel um an einer Aarti Zeremonie teilzunehmen. Der Tempel heißt eigentlich Lakshmi Narayan Tempel, doch er wird nach dem Namen des Stifters von allen nur Birla Tempel genannt. Er wurde von 1977 bis 1988 gebaut und von der Birla Familie finanziert. Eine Besonderheit des Tempels sind die bunten Fenster, die an die Fenster in christlichen Kirchen erinnern.

Die Zeremonie begann um 18:00 Uhr und dauerte nur ein paar Minuten. Ein Priester schwenkte ein Gestell mit Öllampen vor den Statuen der beiden Götter während aus den Lautsprechern Musik erklang. Die anwesenden Hindus klatschten und sangen inbrünstig mit. Allen voran unser Reiseleiter Tonu.

Am Ende wurden alle mit ein paar Tropfen heiligem Wasser bespritzt.

Von hier führen wir dann zurück zum Hotel was aufgrund des dichten Verkehrs eine Zeit lang dauerte. Für 11 Kilometer brauchten wir eine knappe Stunde und kamen um 19:15 Uhr am Hotel an. Es war ein langer und anstrengender Tag.

Stadtbesichtigung Jaipur

Datum31.01.2026 – Tag 111
RundreiseTag 10
ZielJaipur

Das Hotel Ocean Park in Jaipur war bis jetzt das beste auf der Reise. Gutes Bett, gute Dusche, top Essen.

Um 8:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus in die Altstadt für einen Fotostopp am Palast der Winde. Später würden wir nochmal in die Stadt zurück kommen um entweder den Palast der Winde oder den City Palast von innen zu besichtigen.

Nach dem kurzen Halt führen wir zum Amber Fort. Dem berühmtesten der 3 Forts in Jaipur. Auf dem Weg dorthin erklärte uns Tonu, dass es hier einen Hanumana Tempel mit einer schwarzen Figur des Gottes gibt, der ansonsten immer orange dargestellt ist. Der einzige dieser Art in ganz Indien. Im Vorbeifahren konnte man aber weder die Statue sehen, noch rechtzeitig den Tempel fotografieren.

Am Amber Fort trafen wir viele Brautpaare, die alle ein schönes Fotomotiv abgaben. Auch ansonsten war es eine sehr schöne Festung, die wieder einen ganz anderen Charakter hatte, als die Festungen in den anderen Städten.

Zum Mittagessen hielten wir an einem Restaurant bei dem es sowohl ein Buffet als auch A La Carte Essen gab. Wir bestellten heute ein Murg Masala (Chicken Curry) ohne Knochen, Palak Paneer (Käse in Spinatsoße) und Aloo Gobhi (Kartoffeln mit Blumenkohl), dazu Reis und Garlic Naan. Wieder sehr lecker.

Bevor es zum Stadtpalast ging, mussten wir noch eine weitere Verkaufsveranstaltung über uns ergehen lassen. Zuerst wurde uns gezeigt wie mit verschiedenen Stempeln Stoff bedruckt wird. Dann wurden uns diverse Teppiche präsentiert. Ich muss sagen, ein Seidenteppich ist schon etwas Edles. Doch niemand aus unserer Gruppe war bereit für ein Urlaubsmitbringsel mal eben ein paar tausend Euro auf den Tisch zu legen.

Dann fuhren wir endlich zum Stadtpalast. Für meinen Geschmack der schönste Palast, den wir auf dieser Reise gesehen haben. In einigen Räumen gab es ein paar Ausstellungsstücke, doch mich beeindruckte die Gesamtarchitektur. Es gab 4 große Plätze, die alle ihren eigenen Charme hatten, doch das Highlight war die private Audienzhalle des Königs.

Als letzter Punkt auf der Tagesordnung stand dann das Observatorium Jantar Mantar, das von 1728 bis 1734 von Maharaja Sawai Jai Singh II, dem Raja (Fürsten) von Amber und Gründer der Stadt Jaipur erbaut wurde und seit 2010 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Wir bekamen einen separaten Guide, der auf dieses Observatorium spezialisiert war und sogar Deutsch sprach. Er erklärte uns die einzelnen Instrumente bis ins letzte Detail – super interessant. 

Die größte Sonnenuhr dort geht bis auf 2 Sekunden genau.

Interessant war auch, dass es eine Sonnenuhr mit 2 geneigten runden Scheiben gab, bei der die nach oben geneigte Scheibe im Sommer und die leicht kopfüber stehende im Winter genutzt wird.

Außerdem gab es 12 einzelne Sonnenuhren, deren „Zeiger“ in dem Winkel zum Himmel zeigte in dem die Erde gegenüber der Sonne in diesem Monat bzw. Sternzeichen geneigt ist.

Z.B. beträgt der Winkel der Sonne im Zenit zur Sommersonnenwende in Jaipur 3,5 Grad, weshalb die entsprechende Sonnenuhr extrem flach ist. Zur Wintersonnenwende sind es dann 50,3 Grad.

Alles in Allem erneut ein sehr schöner Tag. Und wir kamen heute mal etwas früher am Hotel an, so dass wir früher Abendessen und somit auch früher ins Bett gehen konnten.