14.02.2024 – Erneute Planänderung wegen Spritmangels
Ich trank wie immer meinen Cappuccino auf der Veranda vor meinem Zimmer und packte anschließend mein Motorrad.

Gerade als ich die Route eingeben wollte, sah ich eine Nachricht von meinem Bruder, dass meine SIM Karte angekommen sei. Da das Hotel recht schnelles Internet hatte, rief ich ihn direkt an und fragte ob er Zeit hätte mit mir meine Apps einzurichten.
Kein Problem. Er steckte die SIM-Karte in sein Zweithandy und ich richtete meine DKB App ein. Den Code, der per SMS an meine deutsche Nummer gesendet wurde kam ja jetzt in seinem Handy an und er konnte ihn mir vorlesen. Das gleiche machten wir auch noch mit PayPal und WhatsApp.
Dann begann WhatsApp mein 1,9 GB großes Backup herunterzuladen was leider ziemlich lange dauerte. Ich setze mich wieder und las noch ein paar Nachrichten, doch als es nach 20 Minuten immer noch nicht fertig war, brach ich es ab. Es war schon nach 12:00 Uhr und ich wollte los. Das müssen wir dann ein anderes Mal erneut probieren.
Ich fuhr aus der Stadt und kam an die mir bekannte Fähre. Wie schon beim letzten Mal fuhr ich gleich zur Autofähre und musste daher auch leider den Auto Tarif zahlen. 50 Bolivianos. Verhältnismäßig teuer. Egal ich kam sicher auf der anderen Seite an.
Dann ging es weiter zu der Delfinbrücke. Auch heute hielt ich kurz an, behielt aber alle Motorradklamotten samt Helm an um mich vor den Mücken zu schützen. Eine hatte es irgendwie doch in den Helm geschafft und stach mich in die Wange. Delfine sah ich leider wieder keine.
Der Rest der Strecke war unspektakulär aber schön. Lediglich langweilig zu fahren, immer geradeaus.
In San Ignacio de Moxos hielt ich an um Mittag zu essen. Ich sah ein Schild an der Straße auf dem Stand, dass es Fisch gäbe. Ich bestellte mir einen gebratenen Fisch mit Reis und Bananen. Sehr lecker.

Doch dann kam die nächste Hiobsbotschaft. Google News zeigte mir einen spanischen Nachrichtenartikel auf meinem Handy. Ich erkannte nur die Wörter bloqueo (Blockade), gasolina (Benzin) und Rurrenabaque (mein Zielort morgen). Das genügte um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich öffnete den Artikel und ließ ihn übersetzen. Darin stand kurz gesagt, dass es in der Region Beni (in der ich mich gerade befand) kein Benzin gäbe und dass deshalb aus Protest wieder Blockaden errichtet würden. Die Blockaden wären ja schon nervig, aber kein Sprit ist übel. Gut, dass ich beim letzten Tanken meine beiden Kanister voll gemacht hatte. Den einen schüttete ich jetzt gleich in den Tank und fuhr weiter.
Ich steuerte beide Tankstellen im Ort an, doch beide hatten kein Benzin. Also fuhr ich weiter zu meinem Ziel für heute, San Borja. Auch dort fuhr ich zuerst zu den beiden Tankstellen und auch die hatten kein Benzin. Ich kippte den 2. Kanister in meinen Tank. Jetzt habe ich noch ca. 250-280 Kilometer Reichweite.
Ich fuhr zum bestbewertetsten Hotel der Stadt. Zuerst wollte die Dame 200 Bolivianos, doch nach einem Seufzer und „oh, es mucho“ waren es dann nur noch 150. Diesmal sogar mit Frühstück. Da die Dame sogar ein wenig Englisch sprach, fragte sie, ob ich irgendwo Benzin bekommen könnte. Sie meinte es gäbe keines, aber sie hört sich mal um, ob jemand vielleicht privat noch 2 oder 3 Liter verkaufen kann.

So werde ich auf keinen Fall weiter nach Rurrenabaque fahren. Wenn es dort nämlich auch kein Benzin gibt, hänge ich fest. Innerhalb von 210 Kilometern komme ich noch zu 3 Ortschaften mit Tankstellen und die letzten beiden liegen schon nicht mehr in der Region Beni. Ich hoffe das ich spätestens dort tanken kann. Damit muss leider mein Ausflug in den Dschungel ausfallen. Eigentlich wollte ich ja von Rurrenabaque eine 2 oder 3-tägige geführte Tour in den Urwald buchen. Tja, vielleicht habe ich später in Peru nochmal die Gelegenheit.
Abends am Computer buchte ich dann noch 3 meiner 4 Flüge. Jetzt steht es fest:
Am 10.04. von Lima nach Buenos Aires, am 16.04. nach Puerto Iguazu und am 27.04. von Rio de Janeiro nach Frankfurt. Lediglich der Flug von Foz do Iguaçu nach Rio fehlt noch. Den buche ich dann morgen.
Immer noch kein Sprit an den Tankstellen
Ich begann den Tag seit langem mal wieder mit einem Hotelfrühstück. Schinken und Käse auf gesüßtem Brot waren zwar nicht mein Fall, aber das Rührei mit Zwiebeln war lecker. Auch die Terrasse direkt neben dem Garten war sehr schön. Und direkt unter dem Ventilator ließen mich auch die Stechmücken in Ruhe.
Als ich los fuhr versuchte ich nochmal mein Glück an der Tankstelle, doch sie hatte auch heute noch kein Benzin. 45 Minuten weiter gab es den nächsten Ort mit 3 Tankstellen.
Ich genoss die Fahrt dorthin nur bedingt. Früher war ich da gelassener und lies mir die Laune nicht von Dingen verderben, die ich sowieso nicht ändern kann. Heute war ich nicht ganz so entspannt.

Als ich dann in Yucomo ankam musste ich erneut feststellen, dass keine der Tankstellen Benzin hatte.
Die nächsten beiden gab es dann bei Sapecho, 95 Kilometer weiter. Auf dem Weg dorthin begann ich mir langsam Sorgen zu machen, da die Straße fast ausschließlich bergauf ging. Im flachen hätte ich noch rund 240 Kilometer geschafft, doch ich hatte keine Ahnung wie hoch mein Benzinverbrauch bergauf war. Ein gelegentlicher Blick auf den aktuellen Verbrauch des Bordcomputers ließ darauf schließen, dass es durchaus das doppelte sein könnte.
Auf halbem Wege nach Sapecho hielt ich an einem kleinen Laden an um mir etwas zu trinken zu kaufen. Und aus purem Zufall kam ich auf die Idee hier mal zu fragen, ob sie auch Benzin verkaufen. Und tatsächlich. Ich bekam 4 Liter für 50 Bolivianos. Fast schon so teuer wie in Deutschland, aber ich war heil froh, dass ich überhaupt etwas bekam. Als ich zurück zum Motorrad ging und tankte, sah ich sogar das Schild auf dem stand „SE VENDE GASOLINA“.
Jetzt war ich auch sehr zuversichtlich, dass die nächsten Tankstellen wieder Benzin hätten. Schließlich muss die Frau es ja irgendwo her haben.
Doch das war leider ein Trugschluss. Auch die beiden Tankstellen bei Sapecho hatten nichts. Doch das machte mich immer noch nicht nervös. Ich hatte jetzt genug im Tank um bis nach Caranavi zu kommen, wo es 4 weitere Tankstellen gibt. Und spätestens dort sollte es ja etwas geben.
Zu meiner Überraschung gab es auch auf halbem Wege dorthin noch eine weitere Tankstelle mitten im Nirgendwo. Und die ewig lange Autoschlange zeigte, dass es hier endlich Benzin gab. Doch leider verkauften sie nicht an Ausländer. Das war mir jetzt relativ egal, da ich davon ausging, dass es ab hier wieder Benzin gäbe und zumindest eine der 4 Tankstellen in Caranavi mir etwas verkaufen würde. Und wenn nicht, würde ich jemanden aus dem Hotel bitten mir dort etwas zu besorgen.
Doch zu meinem Entsetzen ging es in Caranavi weiter wie bisher. Alle 4 Tankstellen hatten kein Benzin. Und mittlerweile begann meine Tankanzeige an zu blinken. Das bedeutete ich hatte noch 4 Liter im Tank. Auf dem Salzsee auf 4000 Meter Höhe und komplett ebener Strecke konnte ich damit 156 Kilometer fahren. Im Tiefland und konstant bergauf werden es vermutlich 70 bis 80 Kilometer sein.
Ich suchte mir jetzt erst einmal ein Hotel und schrieb Oscar aus La Paz über WhatsApp an ob er herausfinden kann, ob die nächste Tankstelle in 77 Kilometern denn Benzin hätte. Und tatsächlich kannte er jemanden der in der Nähe der Tankstelle ein Hotel hat und fragte dort für mich nach. Leider mit negativem Ergebnis. Die nächste Tankstelle mit Benzin gibt es womöglich erst in La Paz. Allerdings munterte er mich auf und meinte es gäbe einen regen Schwarzmarkt in Caranavi. Ich solle einfach heute Abend mal etwas herumfragen.
Also duschte ich erst mal und ging etwas essen. Als ich das Hotel verließ fiel mir auf, dass auf der anderen Straßenseite extrem viele Ersatzkanister aufgereiht waren. Ich fragte einen Mann ob er Benzin verkaufen würde. Er erklärte mir, dass es hier in Caranavi sehr viele illegale Autos ohne Nummernschild gäbe (das war mir auch schon aufgefallen) und die könnten nicht an den Tankstellen tanken. Deshalb gäbe es diese illegalen Tankstellen, die den Liter für 10 Bolivianos verkaufen. Die normalen Autos mit Nummernschild können zum normalen Preis an der Tankstelle tanken. Sein Kollege meinte, wenn ich ein Nummernschild hätte, sollte ich einfach zur Tankstelle. Dem musste ich erst einmal erklären, dass ich schon an allen Tankstellen der Stadt war, es aber nirgends Benzin gäbe.
Ich sagte dem Mann, den ich zuerst angesprochen hatte, dass ich noch bis morgen früh warten würde, ob es dann wieder Benzin an der Tankstelle gäbe und falls nicht würde ich bei ihm tanken. So verblieben wir und ich ging zum Plaza Principal um nach einem Restaurant zu schauen.
Zuerst bummelte ich noch ein wenig über den Platz und dann ging ich in das Restaurant Mar y Tierra. Ich konnte mich nicht zwischen Tacos und gebratenen Nudeln mit Fleisch und Gemüse entschieden. Also bestellte ich beides. Im Nachhinein muss ich sagen, das war etwas viel.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Tankstellen morgen wieder Benzin haben. Also hoffe ich mal, dass ich dann welches von dem Typen bekomme. Wenn nicht sitze ich hier erst einmal fest.
Oscar will in 2 Tagen vielleicht zur Death Road fahren, die hier in der Nähe ist. Er hat mir angeboten, dass falls ich bis dahin nichts bekomme, er mir einen Kanister aus La Paz mitbringt. Schön wenn Motorradfahrer sich gegenseitig unterstützen.
10 Liter vom Schwarzmarkt
Nach dem Früchstück nahm ich zuerst ein kurzes Video auf um meinem Vater, der heute 70 Jahre alt wurde zu gratulieren. Da er sich gerade auf einer Nil-Kreuzfahrt befindet, konnte ich leider nicht anrufen und persönlich gratulieren.
Anschließend ging ich über die Straße zu dem Mann mit dem ich gestern Abend schon gesprochen hatte und fragte nach Benzin. Er bot mir 20 Liter für 200 Bolivianos an. Das war mir natürlich zu viel, so groß war mein Tank nicht, selbst mit den Ersatzkanistern hätte ich höchsten 17 Liter reinbekommen.
Ich erklärte ihm, dass mein Motorradtank nicht groß genug sei und seufzte tief. Das hilft meistens. Jetzt versuchte er jemanden anzurufen, der aber nicht ran ging. Er vertröstete mich und meinte ich solle in 40 Minuten nochmal kommen.
Ich ging zurück ins Hotel, begann schon ein wenig das Motorrad zu packen und las noch ein paar Nachrichten. Ich dachte mir, zur Not nehme ich halt die 20 Liter und fülle den Rest in alte Wasserflaschen.
Nach einer Weile klingelte es und eine Dame vom Hotel meinte, da sei jemand für mich an der Tür. Es war der Mann von gegenüber und er hatte einen 10 Liter Kanister dabei. Ok, er war nicht ganz voll, vielleicht etwas über 9 Liter aber egal. Ich war glücklich. Er half mir beim betanken des Motorrads. Zuerst versuchten wir es mit einem selbstgemachten Trichter. Ich schnitt einfach meine Wasserflasche halb durch. Doch dabei ging einiges vorbei. Dann holte er einen Schlauch. Damit konnten wir das Motorrad problemlos befüllen, ohne dass noch mehr vorbei lief.
Mit jetzt rund 9 Litern mehr im Tank sollte ich es problemlos nach La Paz schaffen. Selbst mit einer zusätzlichen Runde über die Death Road, die ich für heute Nachmittag geplant hatte.
Obwohl der Himmel komplett bedeckt war und ich heute keinen einzigen Sonnenstrahl sah, genoss ich jeden der 76 Kilometer von Caranavi nach Coroico. Die Strecke war einfach klasse.
Allerdings benötigte ich am Ende doch etwas länger als ich dachte und kam erst gegen 14:00 Uhr an. Jetzt war es mir zu spät noch die Runde über die Death Road zu drehen für die ich sicherlich nochmal 4 Stunden gebraucht hätte. Also buchte ich eine Unterkunft für 2 Nächte und fahre sie morgen.
Ich verbrachte den Nachmittag im Ort. Leider sehr bergig mit vielen steilen Straßen. Also nicht so ideal zum spazieren gehen.
Ich ging zum zentralen Platz und machte durch Zufall einen Abstecher zum lokalen Markt, der allerdings der am wenigsten schöne von allen bisher gesehenen war.
Der Platz war da schon deutlich schöner. Dort schaute ich mir einige Restaurants an und landete schließlich in einem italienischen. Ich bestellte das Tagesmenü mit einer Champignoncremesuppe und Spaghetti Bolognese. Nichts besonderes aber mal was anderes und ich wurde satt.
Noch eine Runde über den Platz und zurück ins Hotel an den Laptop. Leider sind die Betten in meinem Zimmer eine absolute Katastrophe. Die Matratze ist so weich, dass ich bis auf das Holz durchliege. Das werden wohl 2 üble Nächte werden. Zumindest ist es hier auf 1500 Metern Höhe nachts wieder angenehm kühl.
Camino de la muerte
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der „Death Road“. Eine Straße die das Tiefland mit La Paz verbindet und auf der bevor es die geteerte Umgehung gab der komplette Verkehr in beide Richtungen fuhr und es regelmäßig zu tödlichen Unfällen kam.
Als ich mich auf den Weg machen wollte, konnte ich meinen Gastgeber nicht finden. Der musste mir aber die Garage öffnen und vor allem sein Auto wegfahren, das hinter meinem Motorrad geparkt hat.
Also schrieb ich ihm eine WhatsApp und da er sie nicht sofort gelesen hatte, rief ich noch an. Ich ließ es kurz klingeln, damit er auf die Nachricht aufmerksam wird. Kurz darauf kam er und ließ mich raus.
Ich fuhr noch schnell zum zentralen Platz um mir etwas zum Frühstücken zu kaufen. Hier gab es mal wieder Rellenas, diesmal aber nicht aus Kartoffelpüree, sondern aus Reis. Die aus Kartoffelpüree hatten mir besser geschmeckt. Dazu moch eine Empanada und ich war gesättigt.
Die Death Road oder „Camino de la muerte“ wird heute hauptsächlich von Mountainbikern befahren, die natürlich alle von oben nach unten fahren. Daher wurde mir empfohlen auch diese Richtung zu nehmen, da ich sonst mit den Radfahrern ziemlich viel Gegenverkehr hätte.
Also fuhr ich erst einmal 45 Kilometer auf der Hauptstraße in Richtung La Paz. Viel Verkehr gab es auch hier nicht. Vielleicht ein positiver Nebeneffekt des Benzinmangels.
Schon diese Strecke war toll, auch wenn es wieder bewölkt war und in den höheren Lagen auch etwas neblig wurde. Ich fuhr von 1500 Metern in Coroico auf rund 3000 Meter bevor es dann links ab ging auf die Death Road.
Die Straße ist wirklich spektakulär und etwas ganz besonderes. Insbesondere die vielen kleinen Wasserfälle, die sich zum Teil direkt auf die Straße ergießen und durch die man dann hindurch fahren musste. Ich traf auf viele Mountainbike Gruppen, die mit ihren Begleitfahrzeugen unterwegs waren.
Nach ein paar Kilometern traf ich auf Oscar, einen anderen Motorradfahrer aus Spanien, der aber in Salta in Argentinien lebt. Ich plauderte eine Weile mit ihm und warnte ihn vor der Benzinsituation, da er aus La Paz kam und ins Tiefland fahren wollte wo ich her kam.
Etwas später begann dann der spektakulärste Teil der Strecke für den man einen Eintritt von 25 Bolivianos zahlen musste.
Leider begann es kurz darauf fürchterlich zu regnen. Zuerst dachte ich noch es sei einer der Wasserfälle, doch es war leider ein heftiger Schauer. Also rein in die Regenklamotten und weiter. Jetzt wurde die Straße selbst zum Fluss und es war mehr Qual als Genuss. Zum Glück dauerte der Regen nicht ewig. Doch als er aufhörte, hatte ich den besten Teil der Strecke schon hinter mir. Schade.
Ich hielt an einem Haus an dem auch etliche der Radfahrer Pause machten, zog meine Regensachen aus und hing sie übers Motorrad zum trocknen. Dann gönnte ich mir ein Eis am Steil und genoss die Aussicht. Einige der Radfahrer bereiteten sich hier für die Zip Line vor (oder Flying Fox, wie auch immer man das nennt). Jedenfalls konnte man von hier an einem Stahlseil über einen Teil der Schlucht rauschen.
Nachdem ich wieder etwas Energie getankt hatte fuhr ich weiter. Jetzt war das Wetter so wie ich es mir gewünscht hätte. Allerdings wurde die Strecke immer „normaler“, bis auf eine Wasserdurchfahrt, die dann doch nochmal ein wenig anspruchsvoller war. Vielleicht komme ich in ein paar Tagen nochmal zurück, fals es sich abzeichnet, dass das Wetter besser wird.
Zurück in Coroico ließ ich erst einmal mein Motorrad waschen. Das hatte es nach dem vielen Dreck der letzten Tage dringend nötig.
Als ich zurück in meine Unterkunft kam, stand Oscar dort vor der Tür und hatte sich gerade dort einquartiert. Ich habe ihn nicht mehr gefragt, aber ich vermute, er hat seine Pläne aufgrund der Benzinsituation geändert. Eigentlich wollte er heute bis nach Caranavi fahren, dem Ort in dem ich gestern übernachtet hatte.
Ich packte schon mal einen Großteil meines Motorrads und dann ging ich Essen. Hier in Coroico gibt es sogar gleich 3 Pizzerien am zentralen Platz. Ich setzte mich direkt in die erste und wurde nicht enttäuscht.

Morgen geht’s dann weiter nach La Paz.